Thyssenkrupp Vorstand Guido Kerkhoff's Rede zur strategischen Neuausrichtung von thyssenkrupp vom 10. Mai 2019, Essen

Am 10. Mai 1919 hielt der Vorstandsvorsitzende von thyssenkrupp eine Rede zur strategischen Neuausrichtung des Konzerns. In dieser Rede sprach Guido Kerkhoff folgende inhaltliche Änderungen an.

Wir werden die Teilung des Unternehmens absagen. Der Konzern bleibt als Ganzes erhalten. Gleichzeitig bauen wir ein grundlegend neues thyssenkrupp:

Ein thyssenkrupp, in dem die Geschäfte die unternehmerische Freiheit bekommen, die sie benötigen, um erfolgreich zu sein. Ein thyssenkrupp, in dem es klare Verantwortlichkeiten gibt, mit einer schlanken Organisation und Geschäften, die sich in erster Linie damit beschäftigen, ihre Performance zu entwickeln. Und wir bauen ein thyssenkrupp, das auf einer deutlich besseren finanziellen Basis steht. Genau das wollten wir mit der Teilung des Konzerns auch erreichen. Dieser Weg ist nun nicht mehr möglich, deshalb dieser Neuanfang.

Der Vorstand wird im Rahmen seiner neuen Strategie dem Aufsichtsrat vorschlagen, das Aufzugsgeschäft an die Börse zu bringen. Damit wird die Kapitalbasis von thyssenkrupp substanziell gestärkt. Der erwartete Erlös gibt uns die Flexibilität, alle Geschäfte konsequent weiterzuentwickeln, zu restrukturieren, aber auch Bestehendes in Frage zu stellen.

Wir werden unsere Pläne morgen dem dafür zuständigen Strategie-, Finanz- und Investitionsausschuss des Aufsichtsrats vorstellen. Ich gehe von einer Unterstützung durch den Aufsichtsrat aus und möchte mich an dieser Stelle insbesondere bei unserer neuen Aussichtsratsvorsitzenden Martina Merz bedanken. Mit ihr hat der Vorstand eine verlässliche Ansprechpartnerin und eine kluge und mutige Ratgeberin, die uns in dieser nicht einfachen Situation konstruktiv und vertrauensvoll begleitet.

Quelle und Details Thyssenkrupp Presseinformation