Deutsche Börse Presse

Deutsche Börse schließt Verkauf der Regulatory Services GmbH an MarketAxess ab

2 Stunden 3 Minuten ago
Die Deutsche Börse AG hat die Transaktion zum Verkauf der Regulatory Services GmbH - dem Regulatory Reporting Hub (RRH) - an MarketAxess Holdings Inc. am 30. November abgeschlossen. Der Geschäftsbereich der Deutschen Börse für regulatorische Reporting Services wird von der niederländischen Trax NL B.V. übernommen, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von MarketAxess. Beide Parteien gaben im September 2020 die Einigung über den Verkauf bekannt. MarketAxess ist ein führender Anbieter von Post-Trade-Reporting sowie vor- und nachbörslichen Datendiensten. Beide Unternehmen werden einen reibungslosen Übergang für alle Kunden sicherstellen. Die Deutsche Börse wird bis zum Abschluss des Wechsels aller Kunden im Jahr 2021 technische Dienstleistungen erbringen. Auf andere von der Gruppe Deutsche Börse erbrachte Dienstleistungen hat der Abschluss des Verkaufs keine Auswirkungen. Ansprechpartner für Medien: Peter Josse peter.josse@deutsche-boerse.com +49 69 211 16966 Über die Deutsche Börse Als internationale Börsenorganisation und innovativer Marktinfrastrukturanbieter sorgt die Gruppe Deutsche Börse für transparente, verlässliche und stabile Märkte. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien schafft sie Sicherheit und Effizienz für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Ihre Geschäftsfelder reichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Börsenhandel. Dazu zählen die Zulassung, der Handel, das Clearing und die Verwahrung von Finanzinstrumenten, die Bereitstellung von Marktdaten sowie das Management von Sicherheiten und Liquidität. Als Technologieunternehmen entwickelt die Gruppe darüber hinaus moderne IT-Lösungen und bietet weltweit IT-Services an. Das Unternehmen hat seine Zentrale am Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main und ist mit mehr als 6.500 Mitarbeitern an 38 Standorten weltweit präsent, darunter Luxemburg, Prag, London, New York und Chicago, Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Sydney.

Deutscher Leitindex DAX wird durch zusätzliche Qualitätskriterien und Angleichung an internationale Standards gestärkt

1 Woche ago
(Zug, 24. November 2020) - STOXX Ltd., der globale Indexanbieter des Finanzdienstleisters Qontigo, hat heute überarbeitete Regeln für die DAX-Auswahlindizes (DAX, MDAX, SDAX und TecDAX) vorgestellt. Diese werden nunmehr sukzessive eingeführt. Die umfassenden Änderungen im Indexregelwerk wurden beschlossen, um die Qualität der DAX-Indizes zu erhöhen und diese an internationale Standards anzugleichen. Die Änderungen im Indexregelwerk basieren auf den Ergebnissen der am 4. November beendeten Marktkonsultation. Stephan Flägel, Global Head of Benchmarks & Indices bei Qontigo, sagte: „Wir haben über 600 Rückmeldungen von Vertretern der Finanzindustrie, Unternehmen, Privatleuten, Verbänden und anderen Interessengruppen erhalten. So waren wir in der Lage, eine fundierte DAX-Reform auf den Weg zu bringen. Marktteilnehmer profitieren künftig von einem einfachen und an internationalen Standards ausgerichteten Regelwerk sowie neuen qualitativen Kriterien für den deutschen Leitindex, der die größten börsennotierten Unternehmen am deutschen Kapitalmarkt abbildet.“ Die wesentlichen Ergebnisse zur Änderung des Indexregelwerkes sind: Ab September 2021 wird der Leitindex DAX um zehn Werte auf insgesamt 40 Werte erweitert. Damit wird er die größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland noch umfassender abbilden. Im Gegenzug verkleinert sich der MDAX-Index auf 50 statt bisher 60 Werte. Ab Dezember 2020 müssen alle künftigen DAX-Kandidaten vor Aufnahme ein positives EBITDA in den zwei letzten Finanzberichten aufweisen. Ab März 2021 wird es Bestandteil der Indexmethodologie, dass zukünftig alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes testierte Geschäftsberichte und vierteljährlich Quartalsmitteilungen veröffentlichen müssen. Nach einer 30-tägigen Warnfrist führt ein Verstoß gegen diese Anforderungen unmittelbar zum Indexausschluss. Infolge dessen entfällt für alle Unternehmen in den DAX-Auswahlindizes die Pflicht zur Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Notierung im Regulierten Markt ist künftig ausreichend. Diese neue Regel wird eingeführt, um dem Indexanbieter zu ermöglichen, im Falle einer Regelverletzung unabhängig und schneller reagieren zu können. Zusätzlich müssen ab März 2021 alle Neuzugänge zur DAX-Familie den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hinsichtlich eines Prüfungsausschusses im Aufsichtsrat entsprechen. Für bestehende Mitglieder gilt eine Übergangsfrist, um Kontinuität in der DAX-Familie zu bewahren; sie müssen die Vorgabe ab September 2022 erfüllen. Ab 2021 gibt es bei den DAX-Indizes zweimal im Jahr eine planmäßige Hauptüberprüfung (März und September). Zurzeit gibt es eine derartige Überprüfung nur im September. Um die Regeln zu vereinfachen, ohne jedoch auf Investierbarkeit zu verzichten, werden ab der Überprüfung im September 2021 Indexmitglieder nur noch nach Marktkapitalisierung bestimmt. Der Börsenumsatz wird bei der Rangliste nicht mehr berücksichtigt; stattdessen müssen Indexmitglieder eine Mindestliquidität aufweisen. Nicht übernommen wird der Vorschlag zum Ausschluss von Unternehmen mit Beteiligung an kontroversen Waffen. Stephan Flägel: „Wir haben ein sehr heterogenes Meinungsbild zu den Themen Nachhaltigkeit und ESG außerhalb der Vorschläge, die wir zur Governance gemacht haben, bekommen. Es wird von vielen Seiten die grundsätzliche Frage aufgeworfen, ob diese Kriterien bei der Auswahl der DAX-Mitglieder eine Rolle spielen sollten. Deshalb werden wir den Austausch mit den Marktteilnehmern fortführen. Nachhaltiges Investieren ist und bleibt einer der wichtigsten Trends an den Finanzmärkten und wird das Investitionsverhalten in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Das Thema ESG hat für Qontigo sehr hohe Priorität. Im März haben wir bereits den DAX 50 ESG Index gestartet und wir verfügen seit Längerem über eine breite Palette an ESG-Indizes, die wir auch künftig weiter ausbauen werden.“ Weiterführende Information: Eine ausführliche Analyse der Ergebnisse der Marktkonsultation DAX®, MDAX®, SDAX® und TecDAX® sind eingetragene Marken der Qontigo Index GmbH. Ansprechpartner für die Medien: Andreas v. Brevern andreas.von.brevern@deutsche-boerse.com +49 69 2 11 14284 Über Qontigo Der Finanzmarktdienstleister Qontigo bietet innovative Lösungen im Bereich Financial Intelligence und ist führend, wenn es um die Modernisierung des Anlagemanagements geht – vom Risiko bis zur Rendite. Dabei verhilft die Kombination von renommierten Indizes, hochwertigen Analysen, technologischem Know-how und kundenorientierter Innovation den Kunden von Qontigo, sich in einem rasant verändernden Marktumfeld nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Der globale Kundenstamm von Qontigo umfasst weltweit führende Emittenten von Finanzprodukten, Kapitalgeber sowie Anlageverwalter. Qontigo wurde im Jahr 2019 durch den Zusammenschluss von STOXX, DAX und Axioma gegründet und ist Teil der Gruppe Deutsche Börse. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Eschborn mit weiteren wichtigen Standorten in New York, Zug und London. www.qontigo.com Über STOXX STOXX Ltd. ist der globale Indexanbieter von Qontigo, der derzeit eine globale, umfassende Indexfamilie von über 10.000 streng regelbasierten und transparenten Indizes berechnet. Die STOXX Ltd. ist bekannt für die führenden europäischen Aktienindizes EURO STOXX 50, STOXX Europe 50 und STOXX Europe 600 und pflegt und berechnet die STOXX Global-Indexfamilie, die sich aus Gesamtmarkt- und Bluechip-Indizes für die Regionen Amerika, Europa, Asien/Pazifik und Subregionen Lateinamerika und BRIC (Brasilien, Russland, Indien und China) sowie globale Märkte zusammensetzt. STOXX ist Administrator der STOXX- und DAX-Indizes unter der europäischen Benchmark-Regulierung und kontrolliert sämtliche Verwaltungsprozesse für Benchmarks bei Qontigo. STOXX-Indizes sind an mehr als 600 Unternehmen weltweit als Basiswerte für Exchange Traded Funds (ETFs), Futures und Optionen, strukturierte Produkte und passiv verwaltete Anlagefonds lizenziert. Legal disclaimer: STOXX Ltd., Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group and their licensors, research partners or data providers do not make any warranties or representations, express or implied, with respect to the timeliness, sequence, accuracy, completeness, currentness, merchantability, quality or fitness for any particular purpose of its index data and exclude any liability in connection therewith. STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group and their licensors, research partners or data providers are not providing investment advice through the publication of indices or in connection therewith. In particular, the inclusion of a company in an index, its weighting, or the exclusion of a company from an index, does not in any way reflect an opinion of STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group or their licensors, research partners or data providers on the merits of that company. Financial instruments based on the STOXX® indices, DAX® indices or on any other indices supported by STOXX are in no way sponsored, endorsed, sold or promoted by STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group or their licensors, research partners or data providers.

Xetra Trade-at-Close ermöglicht Handel zum offiziellen Schlusskurs

1 Woche 1 Tag ago
Mit Xetra Trade-at-Close bietet die Deutsche Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer, am führenden Markt für deutsche Aktien und ETFs in Europa, zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht ab 24. November für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. „Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages", sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse. Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren. Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet. Weitere Informationen finden Sie auf nachfolgendem Factsheet.

Außerplanmäßige Free Float-Anpassung im MDAX

1 Woche 3 Tage ago
(Zug, 20 November 2020) - STOXX Ltd., der globale Indexanbieter von Qontigo hat am Freitag eine außerplanmäßige Anpassung im MDAX-Index bekannt gegeben. Infolge einer Übernahme der Metro AG (DE000BFB0019) durch EP Global Commerce verändert sich der Streubesitzanteil der Metro AG um mehr als 10 Prozentpunkte. Somit wird nach den Regeln des „Guide to the DAX Equity Indices“, Kapitel 5.1.4, der Free Float des Unternehmens im Index von derzeit 46,94 Prozent auf 36,34 Prozent angepasst.  Diese Änderungen werden zum 25. November 2020 wirksam. Der nächste Termin für die planmäßige Überprüfung der DAX-Indexfamilie ist der 3. De-zember 2020. MDAX® ist eine eingetragene Marke der Qontigo Index GmbH.   Über Qontigo Der Finanzmarktdienstleister Qontigo bietet innovative Lösungen im Bereich Financial Intelligence und ist führend, wenn es um die Modernisierung des Anlagemanagements geht – vom Risiko bis zur Rendite.  Dabei verhilft die Kombination von renommierten Indizes, hochwertigen Analysen, technologischem Know-how und kundenorientierter Innovation den Kunden von Qontigo, sich in einem rasant verändernden Marktumfeld nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Der globale Kundenstamm von Qontigo umfasst weltweit führende Emittenten von Finanzprodukten, Kapitalgeber sowie Anlageverwalter.  Qontigo wurde im Jahr 2019 durch den Zusammenschluss von STOXX, DAX und Axioma gegründet und ist Teil der Gruppe Deutsche Börse.  Der Hauptsitz des Unternehmens ist Eschborn mit weiteren wichtigen Standorten in New York, Zug und London.  Über STOXX STOXX Ltd. ist der globale Indexanbieter von Qontigo, der derzeit eine globale, umfassende Indexfamilie von über 10.000 streng regelbasierten und transparenten Indizes berechnet. Die STOXX Ltd. ist bekannt für die führenden europäischen Aktienindizes EURO STOXX 50, STOXX Europe 50 und STOXX Europe 600 und pflegt und berechnet die STOXX Global-Indexfamilie, die sich aus Gesamtmarkt- und Bluechip-Indizes für die Regionen Amerika, Europa, Asien/Pazifik und Subregionen Lateinamerika und BRIC (Brasilien, Russland, Indien und China) sowie globale Märkte zusammensetzt. STOXX ist Administrator der STOXX- und DAX-Indizes unter der europäischen Benchmark-Regulierung und kontrolliert sämtliche Verwaltungsprozesse für Benchmarks bei Qontigo.  STOXX-Indizes sind an mehr als 600 Unternehmen weltweit als Basiswerte für Exchange Traded Funds (ETFs), Futures und Optionen, strukturierte Produkte und passiv verwaltete Anlagefonds lizenziert. Legal disclaimer: STOXX Ltd., Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group and their licensors, research partners or data providers do not make any warranties or representations, express or implied, with respect to the timeliness, sequence, accuracy, completeness, currentness, merchantability, quality or fitness for any particular purpose of its index data and exclude any liability in connection therewith. STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group and their licensors, research partners or data providers are not providing investment advice through the publication of indices or in connection therewith. In particular, the inclusion of a company in an index, its weighting, or the exclusion of a company from an index, does not in any way reflect an opinion of STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group or their licensors, research partners or data providers on the merits of that company. Financial instruments based on the STOXX® indices, DAX® indices or on any other indices supported by STOXX are in no way sponsored, endorsed, sold or promoted by STOXX, Qontigo GmbH, Qontigo Index GmbH, Deutsche Boerse Group or their licensors, research partners or data providers.

Personalie: Kristina Jeromin verlässt Deutsche Börse AG

1 Woche 5 Tage ago
Kristina Jeromin (37), Head of Group Sustainability & ESG Regulation, verlässt zum Ende des Jahres auf eigenen Wunsch und in bestem gegenseitigen Einvernehmen die Deutsche Börse AG, um sich einer neuen und reizvollen Aufgabe zuzuwenden.  Jeromin begann ihre Karriere bei der Deutschen Börse 2007 in der Kommunikationsabteilung und war von 2009-2016 Mitarbeiterin bei Corporate Responsibility, ehe sie 2016 zum Head of Group Sustainability ernannt wurde und seitdem das Nachhaltigkeitsmanagement der Gruppe Deutsche Börse verantwortet. Seit April 2020 zeichnete sie außerdem für ESG-Regulierungsthemen verantwortlich. Jeromin ist darüber hinaus seit 2017 im Vorstand von econsense, seit 2018 Co-Geschäftsführerin des Green and Sustainable Finance Cluster Germany und seit 2019 auch als stellvertretende Vorsitzende des Sustainable Finance Beirats der Bundesregierung tätig. Theodor Weimer, CEO Deutsche Börse AG, sagte: „Kristina Jeromin hat mit viel Engagement und großer Energie das Thema Nachhaltigkeit in und für die Deutsche Börse vorangetrieben. Ich lasse sie nur sehr ungern ziehen. Wir danken ihr für ihre wertvollen Beiträge für die Gruppe Deutsche Börse und wünschen ihr für das, was sie nach ihrem Ausscheiden bei der Deutschen Börse unternimmt, viel Erfolg.“ Die Nachfolge von Kristina Jeromin wird zeitnah bekannt gegeben. >> FOTO Kristina Jeromin   Ansprechpartner für Medien: Oliver Frischemeier +49-69-2 11-1 69 76 media-relations@deutsche-boerse.com  Stefanie Luther +49-69-2 11-3 64 30 media-relations@deutsche-boerse.com  Über die Deutsche Börse Als internationale Börsenorganisation und innovativer Marktinfrastrukturanbieter sorgt die Gruppe Deutsche Börse für transparente, verlässliche und stabile Märkte. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien schafft sie Sicherheit und Effizienz für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Ihre Geschäftsfelder reichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Börsenhandel. Dazu zählen die Zulassung, der Handel, das Clearing und die Verwahrung von Finanzinstrumenten, die Bereitstellung von Marktdaten sowie das Management von Sicherheiten und Liquidität. Als Technologieunternehmen entwickelt die Gruppe darüber hinaus moderne IT-Lösungen und bietet weltweit IT-Services an. Das Unternehmen hat seine Zentrale am Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main und ist mit rund 7.000 Mitarbeitern an 38 Standorten weltweit präsent, darunter Luxemburg, 

Neue mittelfristige Wachstumsstrategie Compass 2023: Deutsche Börse strebt weiteres organisches Wachstum und höheren Beitrag durch M&A an

1 Woche 5 Tage ago
Die Deutsche Börse AG hat auf ihrem virtuellen Investorentag am 18. November ihre neue mittelfristige Wachstumsstrategie Compass 2023 vorgestellt. Die Gruppe unterstrich, dass sie nach erfolgreicher Umsetzung der letzten Mittelfriststrategie Roadmap 2020 in den kommenden Jahren weiterhin eine Vielzahl von Wachstumschancen sieht. Wesentliche Wachstumstreiber sind Trends am Kapitalmarkt, die die Deutsche Börse durch ihr breites und diversifiziertes Geschäftsmodell aufgreift. Zusätzlich zum anhaltenden organischen Wachstum der Nettoerlöse plant die Deutsche Börse, das Wachstum der Nettoerlöse auch durch M&A zu steigern. Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG, sagte: „Compass 2023 gibt unsere strategische Richtung für die kommenden Jahre vor, die klar auf profitables Wachstum ausgelegt ist. Unsere 10 %-Wachstumsformel heißt: 10 % Wachstum pro Jahr, sowohl bei Umsatz als auch Gewinn über den Zeitraum 2020 bis 2023. Die langfristigen Trends an den Finanzmärkten unterstützen unser solides Wachstum. Sie werden durch Corona nicht wirklich berührt. Corona hat für uns eher zyklischen Charakter.“ Zu den wichtigsten Wachstumstreibern zählen für die Deutsche Börse aktuelle Kapitalmarkttrends wie die Entwicklung vom außerbörslichen zum börslichen Handel, ESG, die zunehmende Bedeutung der Buy-Side, passive Investments und die Digitalisierung des Finanzsektors. Weimer weiter: „Compass 2023 ist – wie unsere Konzernstruktur an sich – so aufgesetzt, dass wir flexibel auf sich verändernde Marktbedingungen reagieren können. Wir setzen unsere Strategie des kontinuierlichen organischen Wachstums fort und haben vor, das akquisitorische Wachstum eher noch zu beschleunigen. Beim M&A-Wachstum werden wir aber immer auch ein Augenmerk auf eine hohe Profitabilität legen – das liegt in unserer DNA.“ Während das organische Wachstum der Nettoerlöse durch ein breites Spektrum von Initiativen in allen Geschäftsbereichen vorangetrieben wird, zielt das Wachstum durch M&A auf sechs Bereiche ab: Index und Analytik, ESG, Rohstoffe, Devisen, festverzinsliche Wertpapiere und Investment Fund Services. Im Rahmen ihrer Strategie strebt die Deutsche Börse bis 2023 ein Wachstum der Nettoerlöse von durchschnittlich rund 10 % pro Jahr an. Dabei sollen organische Initiativen einen Wachstumsbeitrag von ca. 5 % leisten, der M&A-Beitrag soll auf ebenfalls 5 % steigen. Darin enthalten ist der Beitrag aus der kürzlich angekündigten Übernahme von Institutional Shareholder Services Inc. (ISS). Zur Unterstützung des organischen Umsatzwachstums und der angestrebten Technologieführerschaft wird die Deutsche Börse ihre Investitionen fortsetzen, wodurch ein Anstieg der operativen Kosten erwartet wird. Ohne zyklisches Wachstum plant das Unternehmen mit einer weitgehend stabilen EBITDA-Marge auf dem derzeit hohen Niveau. Infolgedessen erwartet die Deutsche Börse bis 2023 im jährlichen Durchschnitt eine Wachstumsrate von rund 10 % bei EBITDA und dem Ergebnis je Aktie. Die Präsentation zum Investor Day finden Sie hier zum Download. Ansprechpartner für Medien: Ingrid Haas +49-69-2 11-1 32 17 media-relations@deutsche-boerse.com Patrick Kalbhenn +49-69-2 11-1 47 30 media-relations@deutsche-boerse.com Über die Deutsche Börse Als internationale Börsenorganisation und innovativer Marktinfrastrukturanbieter sorgt die Gruppe Deutsche Börse für transparente, verlässliche und stabile Märkte. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien schafft sie Sicherheit und Effizienz für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Ihre Geschäftsfelder reichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Börsenhandel. Dazu zählen die Zulassung, der Handel, das Clearing und die Verwahrung von Finanzinstrumenten, die Bereitstellung von Marktdaten sowie das Management von Sicherheiten und Liquidität. Als Technologieunternehmen entwickelt die Gruppe darüber hinaus moderne IT-Lösungen und bietet weltweit IT-Services an. Das Unternehmen hat seine Zentrale am Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main und ist mit mehr als 6.500 Mitarbeitern an 38 Standorten weltweit präsent, darunter Luxemburg, Prag, London, New York und Chicago, Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Sydney.

Börsenrat bestellt Paul Hilgers zum Mitglied der Geschäftsführung der Frankfurter Wertpapierbörse

1 Woche 5 Tage ago
Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) hat Paul Hilgers in seiner heutigen Sitzung zum Mitglied der Geschäftsführung bestellt. Hilgers leitet seit Anfang September den Geschäftsbereich Kassamarkt der Deutschen Börse. Er verfügt über fast 30 Jahre Kapitalmarkt-Erfahrung und startete seine Karriere als Händler am Derivatemarkt. 2003 übernahm er die Leitung des europäischen Handelsgeschäfts bei Van der Moolen in Amsterdam. 2005 wurde Hilgers Commercial Director für Fortis Clearing Asia Pacific in Sydney. Zwei Jahre später wechselte er zum in Amsterdam ansässigen Market Maker Optiver. Von 2014 bis 2017 war er CEO von Optiver. Die weiteren Mitglieder der FWB-Geschäftsführung sind Dr. Thomas Book (Vorsitzender), Dr. Martin Reck (stv. Vorsitzender), Dr. Cord Gebhardt und Michael Krogmann. Die Geschäftsführung einer Wertpapierbörse nimmt als Leitungsorgan die den Börsen übertragene öffentliche Verwaltung wahr. Sie stellt die Einhaltung der börsenrechtlichen Vorschriften und insbesondere die ordnungsgemäße Durchführung des Börsenhandels sicher. Sie kann Verwaltungsakte erlassen und ist damit Behörde im verwaltungsrechtlichen Sinn. >> Foto Paul Hilgers Ansprechpartner für Medien: Patrick Kalbhenn +49-69-2 11-1 47 30 media-relations@deutsche-boerse.com

Deutsche Börse übernimmt mit ISS führenden Anbieter von Governance-Lösungen, ESG-Daten und Analytik

1 Woche 6 Tage ago
Die Deutsche Börse AG, Institutional Shareholder Services Inc. (ISS) und Genstar Capital LLC haben heute bekannt gegeben, dass die Deutsche Börse eine Mehrheitsbeteiligung von circa 80 % an ISS erwerben wird. Genstar Capital und das aktuelle Management von ISS werden mit circa 20 % an ISS beteiligt bleiben. Der Transaktion liegt eine Bewertung von 2.275 Millionen US-Dollar (1.925 Millionen Euro) bar- und schuldenfrei für 100 % von ISS zu Grunde. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2021 erwartet, vorbehaltlich erforderlicher regulatorischer Freigaben. Diese Partnerschaft ermöglicht es der Deutschen Börse und ISS gemeinsam die weltweiten Wachstumschancen zu nutzen, die sich durch den Trend zu nachhaltigen Investments bieten. Die Deutsche Börse unterstreicht mit dieser Transaktion nachdrücklich ihr Bekenntnis zu ESG als einem der wichtigsten Megatrends der Branche, der das Investitionsverhalten in den kommenden Jahren grundlegend verändern wird. Mit der einzigartigen ESG- und Datenexpertise von ISS entwickelt sich die Deutsche Börse zu einem führenden globalen Anbieter von ESG-Daten. ISS bedient mehr als 4.000 Kunden, darunter weltweit führende institutionelle Investoren, die auf die objektiven und unabhängigen Daten und Research-Lösungen für Governance und Nachhaltigkeit des Unternehmens vertrauen. Darüber hinaus unterstützt ISS Unternehmen dabei, durch Verbesserung ihrer Governance und Fokus auf ESG ihren Unternehmenswert zu steigern. Die Transaktion stärkt die Kapitalbasis von ISS und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, organische und anorganische Wachstumsinitiativen zu beschleunigen. Gleichzeitig kann ISS von der Infrastruktur und dem internationalen Indexgeschäft der Gruppe Deutsche Börse profitieren. Nach Abschluss der Transaktion wird ISS hinsichtlich seiner Daten und Research-Angebote mit der gleichen Unabhängigkeit wie bisher operieren. Das derzeitige Führungsteam mit dem CEO Gary Retelny wird in die Transaktion investieren und auch nach dem Abschluss die Geschäfte von ISS führen. Die Geschäftsaktivitäten von ISS und der Deutschen Börse ergänzen sich in hohem Maße und bieten entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Gruppe Potenzial für Umsatzsynergien. So eröffnet die Partnerschaft sowohl für ISS als auch für Qontigo, als Tochterunternehmen der Deutschen Börse, mit seinen Index- und Analyticskompetenzen Wachstumschancen für ESG-Lösungen. Zu den weiteren Anknüpfungspunkten für die Zusammenarbeit gehört der Datenvertrieb von ISS, der von der führenden Position von Clearstream, dem Nachhandelsdienstleister der Deutschen Börse, in Vertriebsservices von Investmentfonds profitieren wird. Es wird erwartet, dass die Umsatzsynergien bis 2023 zu einem zusätzlichen EBITDA von 15 Millionen Euro führen. ISS eröffnet zudem einen einzigartigen Zugang zur Buyside mit über 2.000 Assetmanagern, darunter die Top 10 weltweit. Weiterhin ergänzt die starke Marktposition von ISS in den USA die führende Stellung der Deutschen Börse in Europa in hervorragender Art und Weise. Die Transaktion ist der nächste logische Schritt in der Wachstumsstrategie der Deutschen Börse im Bereich Pre-Trading und baut auf die Gründung von Qontigo im vergangenen Jahr auf. Damals wurde das Analytics-Geschäft von Axioma mit dem bestehenden Indexgeschäft der Deutschen Börse (STOXX und DAX) zusammengelegt. Als führender Anbieter qualitativ hochwertiger Daten, Analysen und Research mit Fokus im Bereich ESG erzielt ISS attraktive Wachstumsraten. Für 2020 wird erwartet, dass ISS Nettoerlöse von mehr als 280 Millionen US-Dollar (pro-forma IFRS) und eine bereinigte EBITDA-Marge von ungefähr 35 % vor Transaktionseffekten erzielt, wobei letztere weiteres Skalierungspotenzial hat. Bei den Nettoerlösen wird erwartet, dass diese bis 2023 mit durchschnittlich mehr als 5 % pro Jahr organisch wachsen. Die Gruppe Deutsche Börse wird ISS als separates Segment im Geschäftsfeld Pre-Trading ausweisen. Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG, zur Akquisition von ISS: „ISS ist ein sehr erfolgreiches Unternehmen und genießt weltweit eine hohe Anerkennung als globaler Marktführer in der Bereitstellung von Daten, Analysen und Research für Investoren und Unternehmen und bei Governance Services. Im Bereich ESG ist ISS einer der führenden Anbieter. Die ESG-Expertise und das Leistungsspektrum von ISS auf der Datenseite ergänzen das Geschäftsmodell der Deutschen Börse über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg perfekt. Gemeinsam haben ISS und die Deutsche Börse beste Voraussetzungen, um einer der weltweit führenden ESG-Akteure der Zukunft zu werden. Die Unternehmenskultur und das Leadership-Team von ISS haben uns nachhaltig beeindruckt. Wir freuen uns darauf, im Zuge dieser Partnerschaft mit ISS das weitere Wachstum des Unternehmens zu unterstützen und gemeinsam die Strategie der Deutschen Börse weiterzuentwickeln.“ Stephan Leithner, im Vorstand der Deutsche Börse AG verantwortlich für Pre- & Post-Trading, fügte hinzu: „ISS verbindet seinen Schwerpunkt auf weltweiter Corporate Governance mit einem zunehmenden Fokus auf eine breitere Definition von ESG-Standards – hier ist Europa derzeit Trendsetter. In diesem Sinne sehen wir unsere Partnerschaft als perfekte Kombination, um Innovation voranzutreiben und unseren Kunden die bestmögliche Expertise bieten zu können – traditionellen Investoren auf Seite von ISS und Finanzintermediären auf der Seite der Deutschen Börse. Als neutraler Marktinfrastrukturanbieter ist die Deutsche Börse hervorragend positioniert, um solche Dienstleistungen anzubieten.“ Gary Retelny, Präsident und CEO von ISS, sagte: „Die führenden Marken und Lösungen der Deutschen Börse passen sehr gut zu den Angeboten von ISS in den Feldern ESG, Governance, Index und Marktresearch. Wir glauben, dass die Verknüpfung der ESG-Daten von ISS mit STOXX-Indizes das Potenzial hat, um neue, leistungsstarke und innovative Lösungen zu entwickeln. Basierend auf einzigartigen Datensätzen können wir die sich weiterentwickelnden Investmentanforderungen unserer Kunden erfüllen. Bei ISS freuen wir uns darauf, nun gemeinsam mit der Deutschen Börse und mit Genstar Capital auf dem weltweiten Erfolg unserer diversifizierten Geschäftsaktivitäten aufzubauen. Wie in den vergangenen mehr als 35 Jahren bleiben wir auch weiterhin unserer Verpflichtung treu, unseren Kunden weltweit Daten, Analysen und Research allerhöchster Qualität zu bieten.“ Tony Salewski, Managing Director bei Genstar Capital, ergänzte: „Gary Retelny und das Management-Team von ISS haben durch innovative Produktentwicklung und erfolgreiche Akquisitionen eine marktführende Plattform für Daten und Governance aufgebaut. Wir schätzen unsere Partnerschaft der vergangenen drei Jahre sehr. Wir werden weiterhin als Investoren bei ISS an Bord bleiben und freuen uns auf den Wert, den die Deutsche Börse für dieses Geschäft generieren wird und darauf, das Wachstum von ISS gemeinsam weiter voranzutreiben.“ Über die Deutsche Börse Als internationale Börsenorganisation und innovativer Marktinfrastrukturanbieter sorgt die Gruppe Deutsche Börse für transparente, verlässliche und stabile Märkte. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien schafft sie Sicherheit und Effizienz für eine zukunftsfähige Wirtschaft.  Ihre Geschäftsfelder reichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Börsenhandel. Dazu zählen die Zulassung, der Handel, das Clearing und die Verwahrung von Finanzinstrumenten, die Bereitstellung von Marktdaten sowie das Management von Sicherheiten und Liquidität. Als Technologieunternehmen entwickelt die Gruppe darüber hinaus moderne IT-Lösungen und bietet weltweit IT-Services an. Das Unternehmen hat seine Zentrale am Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main und ist mit mehr als 6.500 Mitarbeitern an 38 Standorten weltweit präsent, darunter Luxemburg, Prag, London, New York und Chicago, Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Sydney.  Weitere Informationen finden Sie unter www.deutsche-boerse.com   Ansprechpartner für die Medien: Ingrid Haas, Head of Group Communications & Marketing +49 (0)69-2 11-1 32 17 ingrid.haas@deutsche-boerse.com Christina Vogt, Head of Pre- and Post-Trading Communications +49 (0)69 2 11-1 78 54 christina.vogt@deutsche-boerse.com Patrick Kalbhenn, Group Spokesperson +49 (0)69 2 11-1 47 30 patrick.kalbhenn@deutsche-boerse.com Über ISS Die Unternehmensgruppe Institutional Shareholder Services (ISS) wurde 1985 mit dem Ziel gegründet, Investoren und Unternehmen durch die Bereitstellung qualitativ hochwertiger Daten, Analysen und Research langfristiges und nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Heute bietet ISS als einer der Weltmarktführer institutionellen Investoren und Unternehmen auf der ganzen Welt Lösungen im Bereich Corporate Governance und nachhaltige Investments, Marktinformationen und Fondsdienstleistungen sowie Events und redaktionelle Inhalte. Die Kunden verlassen sich auf die Expertise von ISS, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Derzeit sind mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit an über 30 Standorten in 15 Ländern für ISS tätig. Das Unternehmen bedient mehr als 4.000 Kunden, darunter führende globale institutionelle Investoren, die sich auf das objektive und unabhängige Research zu ESG und Governance sowie Marktinformationen, Fondsdienstleistungen, Daten und Analysen verlassen. Zu den Kunden zählen ebenso börsennotierte Gesellschaften, die ESG- und Governance-Risiken senken und so den Wert für die Aktionäre steigern wollen.  Weitere Informationen finden Sie unter www.ISSgovernance.com. Ansprechpartner für die Medien: Subodh Mishra, Managing Director +1 301-556-0500 subodh.mishra@issgovernance.com    Über Genstar Capital Genstar Capital ist eine führende Private-Equity-Firma, die seit fast 30 Jahren aktiv in hochwertige Unternehmen investiert. Mit Sitz in San Francisco arbeitet Genstar eng mit seinen Managementteams und seinem Netzwerk von strategischen Beratern zusammen, um seine Portfoliogesellschaften zu Branchenführern zu transformieren. Genstar verwaltet Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 19 Milliarden US-Dollar und konzentriert sich auf Investitionen in bestimmten Segmenten in den Branchen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Industrie und Software. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gencap.com.   Ansprechpartner für die Medien: Chris Tofalli, Chris Tofalli Public Relations +1 914-834-4334 chris@tofallipr.com      Hinweis zu zukunftsbezogenen Aussagen: Dieses Dokument enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen und Aussagen zu künftigen Erwartungen, die die aktuelle Sicht und Einschätzung des Managements widerspiegeln. Solche zukunftsbezogenen Aussagen unterliegen stets bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Entwicklungen und Ereignisse wesentlich von denen abweichen, die in diesem Dokument zugrunde gelegt wurden und die jenseits des Einflussbereichs und der exakten Einschätzungsmöglichkeiten der Deutsche Börse AG liegen. Zusätzlich zu Aussagen, die aufgrund des Kontextes zukunftsgerichtet sind, kennzeichnen die Worte „kann, wird, sollte, erwartet, plant, beabsichtigt, antizipiert, glaubt, schätzt, prognostiziert, potenziell“ oder „fortsetzt“ und ähnliche Ausdrücke zukunftsgerichtete Aussagen. Tatsächliche Ergebnisse, Leistungen oder Ereignisse können aufgrund der folgenden Umstände wesentlich von diesen Aussagen uneingeschränkt abweichen: (i) allgemeine wirtschaftliche Bedingungen, (ii) die künftige Entwicklung der Finanzmärkte, (iii) Zinsniveaus, (iv) Wechselkurse, (v) das Verhalten anderer Marktteilnehmer, (vi) allgemeine Wettbewerbsfaktoren, (vii) Änderungen von Gesetzen und Vorschriften, (viii) Änderungen der Richtlinien der Zentralbanken, staatlichen Regulierungsbehörden und/oder (ausländischen) Regierungen (ix) die Fähigkeit, erworbene und fusionierte Unternehmen erfolgreich zu integrieren und erwartete Synergien zu erzielen (x) Restrukturierungsmaßnahmen, jeweils auf lokaler, nationaler, regionaler und/oder globaler Ebene.  Die Deutsche Börse AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum dieser Mitteilung wiederzugeben. Keine Verpflichtung zur Aktualisierung der Informationen: Die Deutsche Börse AG übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt nicht, die hierin enthaltenen Informationen zu aktualisieren. Keine Anlageberatung: Diese Pressemitteilung dient nur der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Sie ist nicht für Werbezwecke bestimmt, sondern nur für die Verwendung als allgemeine Information. Alle Beschreibungen, Beispiele und Berechnungen in diesem Dokument dienen ausschließlich der Veranschaulichung.

October monthly figures at Eurex and EEX

3 Wochen ago
OTC Clearing had a positive month with notional outstanding volumes up 53 % from 12,646 billion EUR in 2019 to 19,013 billion EUR in 2020. Total average daily cleared volumes increased 21% to 124 billion EUR. Average daily cleared volumes in long-dated Interest Rate Swaps grew by 87 %. At Eurex Repo, the leading electronic marketplace for secured funding and financing, the picture was also positive. Overall average term-adjusted YTD volume grew by 15% since last year. On a monthly basis, term-adjusted volume in the GC Pooling market fell by 25 %, while it was up 50% – from 55.5 billion EUR in October 2019 to 83.3 billion EUR this year – in the Repo market. Total traded financial derivatives contracts at Eurex fell by 23%, from 164.3 million contracts in October 2019 to 125.9 million contracts in October this year. At EEX Group, the Leipzig based European Energy Exchange that is part of Deutsche Börse Group, emissions trading volumes grew by 27% since last October. Total traded electricity and gas volumes each showed a drop compared to October 2019. Business overview October 20 October 19 Change Financial derivatives: Traded contracts Eurex Exchange European equity index derivatives (million) 65.9 79.6 -17% European interest rate derivatives (million) 40.0 41.5 -4% European equity derivatives (million) 19.7 41.1 -52% Total (million)1 125.9 164.3 -23% OTC Clearing2 Notional outstanding volumes (billion EUR) 19,013 12,646 +53% Average daily cleared volumes (billion EUR) 124 102 +21%   Of which Interest Rate Swaps (billion EUR) 26 14 +87% Compression volumes 0 432 -100% Commodities: Trading volumes EEX Group Global Power (terawatt hours) 624.3 636.5 -2% Global Gas (terawatt hours) 187.9 214.0 -12% Emissions trading - Europe (million tons of CO2) 141.1 111.3 +27% Repo: Average monthly term-adjusted volume on Eurex Repo GC Pooling3 (billion EUR) 59.8 79.8 -25% Repo Market (billion EUR) 83.3 55.5 +50% 1 The total number of contracts traded includes other asset classes such as commodities. 2 Notional cleared volumes including post trading events such as compression. 3 Includes all currencies.

Finalisten des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2021 bekannt gegeben

3 Wochen ago
Für die renommierte jährlich vergebene Auszeichnung, die 2021 ihr 25-jähriges Bestehen feiert, werden Künstler und Projekte nominiert, die in den vorangegangenen zwölf Monaten einen bedeutenden Beitrag zur Fotografie in Europa geleistet haben.  Die diesjährige Shortlist präsentiert vier einzigartige Künstler, deren mutige und weitreichende Projekte geographische Gebiete von Algerien bis China abdecken und sich mit Themen von sowohl lokaler als auch globaler Bedeutung beschäftigen. Sie reichen von Poulomi Basus kompromisslos komplexer Darstellung des Konflikts in Zentralindien und Alejandro Cartagenas vernichtender Kritik der Auswirkungen von Wohneigentum und Immobilienentwicklungsprojekten im Norden Mexikos über den enormen Einfluss von Technologien auf persönliche Erfahrungen in Cao Feis dystopischen Multimediaproduktionen bis hin zu Zineb Sediras großzügiger autofiktiver Erkundung von Erinnerung, Kultur und Zugehörigkeit. Alle nominierten Projekte haben eines gemeinsam: Sie nutzen die Fotografie zur Vermittlung subjektiver Wahrheiten und zur Infragestellung politischer Realitäten.  Die von Anna Dannemann kuratierte Ausstellung der nominierten Projekte wird vom 19. März bis 27. Juni 2021 in der Photographers’ Gallery ausgestellt, vom 5. Juni bis 12. September 2021 ist sie zudem als Teil der internationalen Fotografietriennale RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain am Unternehmenssitz der Deutschen Börse in Eschborn/Frankfurt zu sehen.    Der Gewinner der mit 30.000 £ dotierten Auszeichnung wird im späten Frühling 2021 verkündet. Alle Einzelheiten werden im Januar 2021 bekanntgegeben. Die Finalisten und ihre Projekte: Poulomi Basu wurde für Ihr Buch Centralia (Dewi Lewis Publishing, 2020) nominiert. Poulomi Basu (*1983, Indien) ist eine transmediale Künstlerin, Fotografin und Aktivistin. Ihr komplexes und schonungsloses Werk macht auf einen gewaltsam ausgetragen Konflikt aufmerksam, der weltweit kaum Beachtung findet: den Kampf einer marginalisierten Gemeinschaft indigener Völker unter der People's Liberation Guerilla Army (PLGA) gegen den indischen Staat. Die Aufnahmen in Centralia sind überwiegend in Zentralindien entstanden. Das Buch ist das Ergebnis eines Langzeitprojekts, das sich auf die Region konzentriert, aber auch auf die Grenzen der traditionellen Dokumentarfotografie, um die offene und vielschichtige Realität zeitgenössischer Konflikte aufzudecken. In ihren Bildern nimmt Basu Bezug auf dystopische Science-Fiction-Metaphern und bricht mit konventionell-linearen Erzählformaten. Sie schafft damit ein nuancenreiches Werk, das den Blick in eine Zukunft eröffnet, in der die aktuellen Ereignisse ihren Höhepunkt erreicht haben werden. Basu bedient sich einer Vielzahl von Bildtechniken, die von der kinematografischen Doppelbelichtung dunkler Landschaften über inszenierte Porträts, die Verwendung von Fremdmaterial und schockierenden Fotos von Tatorten tödlicher Verbrechen, Zeugenaussagen und Fahndungsfotos gefallener, oft weiblicher Revolutionskämpfer bis hin zu Bildern reichen, auf denen traditionelle Feierlichkeiten in ländlichen Gemeinden zu sehen sind. Durch die sorgfältig inszenierte Gegenüberstellung des Bildmaterials zeigt Basus Buch die Normalisierung der Gewalt und die Mechanismen des Konflikts aus vielen unterschiedlichen Perspektiven. Darüber hinaus befasst sich das Projekt mit weiter gefassten Fragen der Umwelt- und Klimagerechtigkeit, der Rolle von Frauen, die oft an mehreren Fronten gegen Ungleichheit kämpfen, und der Darstellung dieser Konflikte in westlichen Gesellschaften.  Alejandro Cartagena wurde für sein Buch A Small Guide to Homeownership (Velvet Cell, 2020) nominiert.  Das jüngste Buch des mexikanischen Fotografen Alejandro Cartagena (*1977, Dominikanische Republik) ist die Fortsetzung seiner umfangreichen visuellen Dokumentation der Urbanisierung im Norden Mexikos. Das Projekt ist das Ergebnis einer sich über mehr als 15 Jahre erstreckenden Arbeit und befasst sich mit idealisierten Vorstellungen vom Leben in den Vorstädten und den enormen Auswirkungen dieser dysfunktionalen Entwicklungen auf die umliegende Region durch den Ausbau von Verkehrsverbindungen, Infrastrukturen und einem sowohl in der Architektur als auch in der Stadtplanung vorherrschenden standardisierten, schablonenhaften Ansatz. Stilistisch ähnelt A Small Guide to Homeownownership den allgegenwärtigen Selbsthilfe-Ratgebern. Auf über 300 Seiten aus dünnem Papier beinhaltet das Buch ein breites Spektrum an Bildmaterial. Unter Verwendung von Landschaftsbildern, Werbeanzeigen, Texten, Porträts, Stadtkulissen und Dokumentarfotografie sind Schichtcollagen entstanden, in denen Cartagena ein komplexes und abschreckendes Lehrstück zum Thema Hauskauf in Mexiko schafft. Sie zeigen die zugrundeliegenden wie auch resultierenden historischen, politischen, öffentlichen und persönlichen Konzepte und Prozesse. Das Buch folgt einer Reihe von Protagonisten, darunter Cartagenas Bruder, und dokumentiert deren persönliche Kämpfe bei der Überwindung bürokratischer Herausforderungen auf dem Weg zur Erfüllung des propagierten Traumes vom eigenen Heim. Ein weiterer Aspekt, der sich im Buch als wichtiges Thema herauskristallisiert, ist der US-amerikanische Ansatz zur Stadtentwicklung und Gentrifizierung, der die mexikanische Politik seit den 1960er Jahren stark beeinflusst und dort seither die wirtschaftliche und soziale Spaltung schürt. Cao Fei wurde für ihre Ausstellung Blueprints in der Serpentine Gallery, London (4. März – 7. Mai 2020, wiedereröffnet nach dem Lockdown im Zeitraum 4. August – 13. September 2020) nominiert. Film, digitale Medien, Fotografie, Skulptur und Performance: die chinesische Künstlerin Cao Fei (*1978, Guangzhou, China) hat anhand unterschiedlicher Medien und Ausdrucksformen in den letzten zwei Jahrzehnten ein umfangreiches Werk geschaffen. Im Mittelpunkt stand dabei stets die Frage, wie die rasante Digitalisierung und der allgemeine technologische Fortschritt unser Selbstverständnis und die Art und Weise, wie wir die Realität verstehen und uns in ihr bewegen, radikal verändert haben. In o. g. Ausstellung, bei der es sich um die erste große Einzelausstellung von Cao Fei in Großbritannien handelte, hat die Künstlerin neue und ältere Werke in einer speziell auf den Ausstellungsort zugeschnittenen Installation neu zusammengestellt. Unter den gezeigten Werken waren das neue VR-Stück The Eternal Wave, der Science-Fiction-Film Nova (in Spielfilmlänge) sowie frühere Projekte wie Whose Utopia, Asia One und La Town. Viele Projekte der Künstlerin beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Automatisierung, virtuellen Realitäten und der Hyperurbanisierung auf die menschliche Existenz sowie mit Fragen der Erinnerung, der Geschichte, des Konsumverhaltens und gesellschaftlicher Strukturen – insbesondere in ihrer Heimat China. Ihre Arbeiten schaffen komplexe, surreale und fiktionale Szenarien, die oft ebenso düster-humorvoll wie dystopisch daherkommen. Sie hinterfragen moderne Überwachungs-, Produktions- und Arbeitssysteme, die unsere Beziehung zu intelligenten Maschinen widerspiegeln, und kommentieren ihre isolierende Wirkung auf alle Bereiche des individuellen Lebens kritisch. Die filmischen Arbeiten spielen oft an labyrinthartigen, industriellen oder städtischen Schauplätzen, in denen der menschliche Körper, die Identität und die Emotionen fremd oder überflüssig und die bevorstehende Zukunft voll apokalyptischer Ungewissheit erscheinen. In diesen dunklen und verqueren Szenerien gibt es jedoch auch immer wieder Momente der Subversion, in denen die Protagonisten es schaffen, Technologien zur Gestaltung einer alternativen, kollektiven Zukunft zu nutzen. Zineb Sedira wurde für Ihre Ausstellung A Brief Moment im Jeu de Paume, Paris (15. Oktober 2019 – 19. Januar 2020) nominiert.  Die in London lebende Künstlerin Zineb Sedira (*1963, Paris, Frankreich) arbeitet mit Fotografie, Installation und Film, um kraftvolle, immersive Projekte zu schaffen, die sich mit den universellen Themen Identität, Mobilität, Geschlechterrollen und Umwelt auseinandersetzen. In ihrer ersten großen Retrospektive in Paris, A Brief Moment, wurden Arbeiten aus dem Zeitraum von 1998 bis heute gezeigt. Die Ausstellung konzentrierte sich auf Sedira's Gebrauch von Archiven, denn die Künstlerin erkundet mit diesen sowohl die Funktion und Wirkung von Bildern als auch den durch das Sammeln und Ausstellen dieser Bilder angestoßenen Prozess einer (Neu-)Konstruktion von Bedeutung. Häufig verbindet Sedira das Persönliche mit dem Global-Politischen, um kollektive Erzählungen schaffen, die von den Erfahrungen jener Menschen zeugen, die zwischen verschiedenen Kulturen leben. Dazu bedient sie sich oftmals ihrer eigenen Familiengeschichte, die eng mit der von Algier, Frankreich und Großbritannien verwoben ist. Sediras Projekte sind reich an Metaphern und befinden sich im ständigen Wandel – zwischen einem vielschichtigen Porträt der Künstlerin und der weitreichenderen Reflexion von Erinnerung, Kultur und Zugehörigkeit. Die Arbeit Standing Here Wondering Which Way to Go ist ein nach dem Modell des Wohnzimmers der Künstlerin gebautes Set, das von Betrachtern betreten werden kann. Es soll den Einfluss des Panafrikanischen Festivals von Algier 1969 und der revolutionären Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre in den Vordergrund rücken. Ähnlich wie ihre Videoarbeiten sind die persönlichen Installationen vom Idealismus einer multikulturellen Welt inspiriert, die in den Gegenkulturbewegungen dieser Ära entstanden ist und den Auswirkungen der geopolitischen und industriellen Veränderungen im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert gegenübergestellt wird.  Jury und Begründungen 2021  Die diesjährige Jury setzt sich zusammen aus: Cristina de Middel, Künstlerin; Simon Njami, unabhängiger Kurator, Schriftsteller, Dozent und Kunstkritiker; Anna Tellgren, Kuratorin für Fotografie, Moderna Museet, Stockholm; Anne-Marie Beckmann, Direktorin, Deutsche Börse Photography Foundation, Frankfurt; und Brett Rogers, Direktorin, The Photographers’ Gallery, weiterhin Jury-Vorsitzende ohne Stimmrecht.  Brett Rogers, Direktorin, The Photographers’ Gallery: "Die Künstler der diesjährigen Shortlist laden uns ein, dringliche, wenn auch oft unbeachtete politische, kulturelle und soziale Umwälzungen in vier sehr unterschiedlichen geografischen Regionen – China, Indien, Algerien und Mexiko – zu betrachten. Bei der Erschließung der jeweiligen Themen nutzen die Künstler eine außerordentliche Bandbreite von Strategien: Im Werk von Cao Fei zeigen sich sowohl dunkler Humor als auch dystopische Fiktion; vielschichtige persönliche und politische Erzählungen kommen im Buch von Poulomi Basu zum Vorschein; im Zentrum des Ansatzes von Alejandro Cartagena wiederum stehen die Ironie, das Archiv sowie das Erzählen persönlicher Geschichten; und kollektive sowie individuelle Erinnerung dominieren das Werk von Zineb Sedira. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie sich mit universellen Themen befassen, die unsere Zeit widerspiegeln und die Fähigkeit der Fotografie beleuchten, zugleich Mikro und Makro, die Oberfläche und das Zugrundeliegende zu umfassen." Anne-Marie Beckmann, Direktorin, Deutsche Börse Photography Foundation: „Unsere heutige Welt ist geprägt von gewaltigen Umbrüchen, die viele traditionelle Strukturen erschüttern und fast alle Lebensbereiche betreffen. Es ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig, Plattformen für die vielen verschiedenen Stimmen zu schaffen, die gehört werden müssen. Die diesjährige herausragende Shortlist spiegelt in ihrem Facettenreichtum die Herausforderungen dieser besonderen Zeit wider, in der wir leben. Im Jahr seines 25-jährigen Bestehens bleibt der Preis ein wichtiger und starker Indikator für relevante künstlerische Positionen und leistet einen wichtigen Beitrag zu ihrer öffentlichen Präsentation. Wir freuen uns sehr darauf, die Ausstellung im Sommer 2021 im Rahmen der Fotografietriennale RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain in unseren Räumlichkeiten zu präsentieren.“ Über die Deutsche Börse Photography Foundation Die Deutsche Börse Photography Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Schwerpunkte ihrer Aktivitäten sind das Sammeln, Ausstellen und Fördern von zeitgenössischer Fotografie. Die 1999 ins Leben gerufene Art Collection Deutsche Börse umfasst mittlerweile über 2.000 Arbeiten von rund 130 Künstlern aus 27 Nationen und ist öffentlich zugänglich. Gemeinsam mit der Photographers’ Gallery in London vergibt die Foundation jährlich den renommierten Deutsche Börse Photography Foundation Prize. Die Förderung von jungen Künstlern ist der Stiftung ein besonderes Anliegen, sie fördert sie auf vielfältige Weise, wie Auszeichnungen, Stipendien oder ihre Beteiligung am Foam Talent-Programm. Des Weiteren unterstützt die Stiftung Ausstellungsprojekte internationaler Museen und Institutionen sowie den Ausbau von Plattformen für den wissenschaftlichen Dialog über das Medium Fotografie. Mehr Informationen finden Sie unter www.deutscheboersephotographyfoundation.org.  Geschichte des Deutsche Börse Photography Foundation Prize Der Photography Prize wurde 1996 von der Photographersˈ Gallery ins Leben gerufen und wird in diesem Jahr zum vierundzwanzigsten Mal vergeben. Er gilt als einer der renommiertesten internationalen Kunstpreise, der im Laufe der Jahre vielen Fotografen den Weg zu einer großen Karriere geebnet hat. Bis zum Beginn der Zusammenarbeit zwischen der Photographers' Gallery und der Gruppe Deutsche Börse als Titelsponsor im Jahr 2005 war der Preis noch unter dem Namen Citigroup Photography Prize bekannt. Seit 2016 wird der Preis unter dem Namen Deutsche Börse Photography Foundation Prize vergeben, die gemeinnützige Stiftung widmet sich der Sammlung, Ausstellung und Förderung zeitgenössischer Fotografie.  Gewinner des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2020 war Mohamed Bourouissa für seine Ausstellung Free Trade. Zu den ehemaligen Gewinnern gehören Susan Meiselas, Dana Lixenberg, Trevor Paglen, Paul Graham, Juergen Teller, Rineke Dijkstra, Richard Billingham, John Stezaker und Adam Broomberg & Oliver Chanarin.  The Photographers' Gallery Die Photographers' Gallery eröffnete 1971 in der Great Newport Street in London als erste unabhängige Galerie mit Schwerpunkt Fotografie im Vereinigten Königreich. In dieser ersten öffentlichen Galerie des Landes wurden seither viele namhafte Künstler der internationalen Fotografie ausgestellt, darunter Juergen Teller, Robert Capa, Sebastião Salgado und Andreas Gursky. Die Galerie hat wesentlich dazu beigetragen, zeitgenössische britische Fotografen wie Martin Parr und Corinne Day bekannt zu machen. Im Jahr 2009 zog die Galerie in die 16-18 Ramillies Street in Soho um und bewältigte damit den ersten Schritt in ihrem Plan, ein Zuhause für die Fotografie des 21. Jahrhunderts zu schaffen. In den letzten vier Jahrzehnten hat der Erfolg der Photographers' Gallery dazu beigetragen, Fotografie als eine anerkannte Form der Kunst zu etablieren, neues Publikum für die Fotografie zu gewinnen und ihr einen festen Platz im Zentrum der visuellen Kunst zu verschaffen. www.thephotographersgallery.org.uk

Deutsche Börse Photography Foundation verleiht den HfG Fotoförderpreis an Verdiana Albano

3 Wochen 6 Tage ago
Die Deutsche Börse Photography Foundation hat den HfG Fotoförderpreis 2020 an Verdiana Albano für ihr Projekt „surrounded“ verliehen. Der Preis zeichnet jährlich Studenten und Studentinnen der Hochschule für Gestaltung in Offenbach (HfG) aus, die sich in ihrer Ausbildung mit dem Medium Fotografie beschäftigen. Als Teil ihres Engagements zur Förderung junger zeitgenössischer Künstler vergibt die Foundation den mit 2.500 € dotierten Preis seit 2010. Der traditionelle Rundgang an der HfG und die anschließende Preisverleihung fielen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie aus. Stattdessen hatten einige Studenten mit ihren Werken eine Zeitung gestaltet, die als Grundlage für die Jurierung diente. Die diesjährigen Jurymitglieder waren die Fotografin Barbara Klemm und Anne-Marie Beckmann, Direktorin der Deutsche Börse Photography Foundation.  In ihrer Begründung schreibt die Jury: „In ihrer Serie “surrounded” widmet sich Verdiana Albano der in den letzten vierzig Jahren extrem schnell gewachsenen Megacity Chongqing, die heute mehr als 30 Millionen Einwohner zählt. In Albanos Bildern sehen wir eine diffus und unübersichtlich wirkende Stadt, die geprägt ist von unendlich vielen schnell und billig hochgezogenen Wohnblöcken und vor allem von scheinbar immerwährendem Nebel. Albano zeigt Chongqing nicht als Sehnsuchtsort. Vielmehr gelingt es ihr mit einem Blick für die verstreuten Reste von Nichtkonformität und in nahezu monochromer Farbigkeit ein atmosphärisches Bild der Stadt zu schaffen, das vermutlich näher an der Realität ist als die Vision des modernen China.“  Verdiana Albano wurde 1993 in Meerane geboren und studiert seit 2016 Fotografie bei Professor Martin Liebscher an der HfG. Im Zuge ihres Studiums lebte und arbeitete sie 2019 in Chongqing, China, während sie das Sichuan Fine Arts Institute besuchte.   Über die Deutsche Börse Photography Foundation Die Deutsche Börse Photography Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Schwerpunkte der Stiftungsaktivitäten sind Sammeln, Ausstellen und Fördern von zeitgenössischer Fotografie. Im Jahr 1999 hat die Gruppe Deutsche Börse mit dem Aufbau ihrer Sammlung zeitgenössischer Fotografie begonnen. Der weitere Ausbau der Art Collection Deutsche Börse, die über 2.000 Arbeiten von mehr als 130 internationalen Künstlern aus 27 Nationen umfasst, gehört zu den zentralen Aufgaben der Stiftung. Die Sammlung und ein wechselndes Ausstellungsprogramm sind öffentlich zugänglich. Gemeinsam mit der Photographers’ Gallery in London vergibt die Foundation jährlich den renommierten Deutsche Börse Photography Foundation Prize. Die Förderung von jungen Künstlern ist der Stiftung ein besonderes Anliegen. Sie unterstützt diese in Form von Auszeichnungen, Stipendien, Ausstellungen und Kooperationen mit anderen Institutionen, wie dem Foam Talent Programm des Foam Fotografiemuseum Amsterdam. Weitere Schwerpunkte sind die Unterstützung von Ausstellungsprojekten internationaler Museen und Institutionen sowie der Ausbau von Plattformen für den wissenschaftlichen Austausch über das Medium.  
Überprüft
1 Stunde 44 Minuten ago
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