Merck KGaA Kampf gegen Pandemien und Infektionskrankheiten wie Coronavirus Covid19 SARS-CoV-2

News Merck KGaA - Weltweite Pandemien wie Coronavirus Covid-19 SARS-CoV-2 sind eine Bedrohung für die Menschheit

Infektionskrankheiten sind eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Mit neuen Verfahren der Gentechnik wie CRISPR und monoklonalen Antikörpern entwickeln Forscher nun Waffen gegen potentielle neue weltweite Pandemien.

Was macht Pandemien so gefährlich? Seit Jahrtausenden fürchten Menschen die vier Reiter der Apokalypse: Krieg, Hunger, Krankheit und Tod. Dass Krankheiten ähnliche Ängste hervorrufen wie der Krieg, ist kein Zufall. Infektionen können in kürzester Zeit ebenso viele Menschenleben kosten wie bewaffnete Konflikte – und sie können sich zu globalen Pandemien entwickeln, ebenso wie aus einem Attentat ein Weltkrieg werden kann.

Was also tun? Merck hat den Schutz vor Pandemien in die Kategorien des Future Insight Prize aufgenommen, den das Unternehmen in den nächsten 35 Jahren jährlich vergeben will und der mit bis zu einer Million Euro höher dotiert ist als der Nobelpreis.

„Wir entwerfen damit eine Zukunftsvision für ambitionierte, bisher noch nicht existierende Dream Products, die wichtig für die Menschheit sind, aber mit derzeitigem Stand von Wissenschaft und Technologie nicht realisiert werden können“, erklärt Ulrich Betz, Initiator der Curious Future Insight-Konferenz und des Merck Future Insight Prize. „Mit diesem Preis wollen wir wissenschaftliche Arbeit in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Energie unterstützen, um eine wissenschaftliche und technologische Grundlage zu schaffen für die spätere Realisierung solch visionärer Produkte.“
Quelle und Details: Merck Science Pandemic Protector

Merck und AMCM / EOS kooperieren beim 3D-Druck von Tabletten

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat am 27.2.2020 eine Kooperationsvereinbarung zu 3D-gedruckten Tabletten mit AMCM, Starnberg, Deutschland bekannt gegeben.

AMCM, ein Schwesterunternehmen des Weltmarktführers im 3D-Druck, EOS, bietet kundenspezifische Lösungen für die additive Fertigung an. In einem ersten Schritt streben die Partner die Entwicklung einer GMP-konformen (Good Manufacturing Practice) Tablettenformulierung sowie die Herstellung von Prüfpräparaten für klinische Studien an. Später sollen Dienstleistungen für die Produktion im industriellen Maßstab folgen.

„Unsere Partnerschaft mit AMCM / EOS hat das Potenzial, den Produktionsprozess von Tabletten zu revolutionieren. Für die Branche wird dies einen Riesenschritt in Richtung Digitalisierung bedeuten“, sagte Isabel de Paoli, Chief Strategy Officer bei Merck. „Unser Ziel ist es, für diese Technologie eine industrielle Anwendung zu entwickeln, die wir zunächst für die Herstellung von Studienmedikation einsetzen. In einem späteren Schritt werden wir uns vollständig digitalen Lösungen im industriellen Maßstab widmen.“
Quelle und Details: Merck Pressemitteilung

Japan und Singapur erteilen Patente auf CRISPR-Technologie von Merck

Merck hat am 26.11.2019 bekannt gegeben, dass die Patentämter in Japan und Singapur jeweils das angemeldete Patent des Unternehmens für den Einsatz von gepaarten CRISPR-Nickasen bewilligt haben. Damit steigt die Gesamtzahl der CRISPR-Patente von Merck auf weltweit 22.

„Gepaarte Nickasen erhöhen mittels eines hochflexiblen und effizienten Ansatzes zur Reduzierung von Off-Target-Effekten maßgeblich die Spezifität der Genomeditierung“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO des Unternehmensbereichs Life Science. „Die Technologie von Merck verbessert die Leistungsfähigkeit von CRISPR, kranke Gene zu reparieren, ohne auf gesunde Gene Einfluss zu nehmen. Damit erhöht sich die Zielgenauigkeit von potentiellen Gentherapien.“
Quelle und Details: Merck Pressemitteilung

#Coronavirus-Pandemie bekämpfen

Merck KGaA Angaben

Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, welches in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig ist. Ca. 52.000 MitarbeiterInnen arbeiten z.B. an der Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung, an der Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten und der Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte.

2018 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern der Erde einen Umsatz von 14,8 Milliarden Euro. Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668.

Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Die einzigen Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo die Unternehmensbereiche als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Performance Materials auftreten.

Investoren

30 Prozent der Aktien der Merck KGaA werden öffentlich gehandelt, während die übrigen Aktien von der Familie Merck durch den persönlich haftenden Gesellschafter E. Merck KG gehalten werden. Die Anzahl der öffentlich gehandelten Aktien beträgt 129,2 Millionen, die theoretische Anzahl der Aktien beläuft sich auf 434,8 Millionen.

Merck KGaA Berichte und Finanzdaten.

Merck KGaA

Merck: Von der Apotheke zum Weltkonzern

ISIN: DE0006599905
Kürzel: MRK

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Prime All Share (Performance)
Prime All Share (Kursindex)

Stammdaten Merck KGaA

Branche: Chemie/Pharmazeutik
Sektor: Pharma & Healthcare
Subsektor: Arzneimittel

Externe Links

Merck website
Börse Frankfurt Merck KGaA

Foto: Merck KGaA Labor für die Qualitätskontrolle in Nantong, China
Quelle & Copyright: Merck

Merck Labor in Nantong, China

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