BASF erhält Zulassung für das innovative Fungizid Revysol® in Europa

Der DAX Konzern BASF erhält die Zulassung für das Fungizid Revysol® in Europa. Europäische Landwirte werden von der Wirkung Revysols und einer verbesserten Ernte profitieren. Die ersten Produkteinführungen zur Verwendung in Getreide werden vom Unternehmen in den Jahren 2019/2020 erwartet. Das globale Umsatzpotenzial wird von BASF mit mehr als 1 Milliarde € angegeben.

Landwirte stehen vor vielen Herausforderungen, wenn es darum geht, ihren Betrieb rentabel zu leiten. Eine davon ist die geringe Produktauswahl, mit der sie den zunehmenden Resistenzen begegnen können. Dieser Rückgang an Produkten beruht auf immer strengeren Zulassungskriterien und der Herausforderung, neue Wirkstoffe zu finden. Das innovative Fungizid Revysol® von BASF ist das erste Isopropanol-Azol, das auf den Markt gebracht wird. Die Zulassung in der EU ist daher ein wichtiger Meilenstein, um Landwirten in Europa und auf der ganzen Welt ein neues, hochwirksames Werkzeug zur Verfügung zu stellen, mit dem sie Resistenzen abwehren und ihre landwirtschaftliche Betriebsführung optimieren können.

Mit Revysol können Bauern ihren Betrieb noch effizienter steuern und wetterbedingte Risiken reduzieren. Außerdem sichert es ihnen höhere und beständigere Erträge, wodurch sie ihr Einkommen erhöhen können“, sagt der Leiter für Europa, den Mittleren Osten, Afrika und die GUS im BASF-Unternehmensbereich Agricultural Solutions.

Da Getreide mit mehr als 50 Prozent der bewirtschafteten Fläche die wichtigste Feldkultur in Europa ist, hat BASF hierfür die ersten Produktregistrierungen beantragt. Revysol ist hochwirksam gegen wichtige Krankheiten wie Septoria tritici und Rost in Weizen oder Ramularia in Gerste. Erste Markteinführungen von Produkten für Getreide, die auf Revysol basieren, werden, nach Registrierung durch nationale Behörden, im Jahr 2019 für die Saison 2020 erwartet. Weitere Registrierungen werden wichtige Kulturen wie Raps, Mais, Obst, Trauben und Gemüse umfassen.

Quelle und Details: Presseinfo BASF